Kreditkarte für Studenten

Finanzierung des Erwerbs der Fachhochschulreife

Freitag, 21. September 2012 um 11:58 Uhr

Es gibt heutzutage zwar viele Schulangebote, mit denen man die Fachhochschulreife erwerben kann, jedoch ist dies rein praktisch betrachtet nicht immer ganz einfach. Am besten haben es da noch die Schüler, die sich direkt nach der Realschule für den Erwerb der Fachhochschulreife entscheiden und während dieser Zeit noch bei ihren Eltern leben können. Dann fallen zumindest die Kosten für Miete, Essen usw. erstmal weg und es reicht vielleicht ein 400-Euro-Job neben der Schule.

Fachhochschulreife im späteren Leben

Lachender Student in der SchuleFür viele Schüler, die ihre Fachhochschulreife aber erst später im Leben erreichen wollen, zum Beispiel weil sie im Ausland waren, erst eine andere Ausbildung gemacht haben oder sich vorher anders orientiert hatten, ist es oft schwer, während der Schulzeit finanziell klarzukommen. Es gibt die Möglichkeit, ein Schüler-BaFög zu beantragen, was dann aber in den meisten Fällen abhängig ist vom Einkommen der Eltern. Verdienen diese nach der Einschätzung des BaFög-Amtes zu viel, wird der zustehende Beitrag immer mehr gekürzt, sodass es oft auch nicht möglich ist, davon seinen Lebensunterhalt zu bezahlen. Für viele Schüler ist das ein Problem. Möglich ist auch, die Fachhochschulreife während einer Ausbildung parallel zu erlangen. Das sind dann meist Ausbildungen, die entweder dual oder auch Vollzeit in der Schule stattfinden und später auch einen Berufsabschluss beinhalten. Bei dualen Ausbildungen wird meist eine Ausbildungsvergütung vom Betrieb gezahlt, sodass man zumindest zusätzlich zum BAföG noch Einnahmen hat.

Geld für andere Anschaffungen

Wenn mal größere Anschaffungen gemacht werden müssen, zum Beispiel Möbel, ein Auto oder auch mal ein Urlaub, könnte sich der Absolvent der Fachhochschulreife eine Studentenkreditkarte zulegen. Dabei sind die Jahresgebühren deutlich niedriger als bei normalen Kreditkarten, teilweise werden sie sogar komplett erlassen. Es gibt dazu immer eine zinsfreie Tilgunszeit.

Wer kein oder nicht genügend BAföG bekommt und auch nicht genug Zeit hat, um neben dem Erwerb der Fachhochschulreife noch viel zu arbeiten, hat die Möglichkeit, ein Studentendarlehen oder einen Studienkredit aufzunehmen. Das sind Kredite, die speziell an Studenten vergeben werden, um ihnen bei der Finanzierung ihrer Ausbildung zu helfen. Meist sind diese Kredite so konzipiert, dass man während des Erwerbs der Fachhochschulreife monatlich einen bestimmten Betrag zusätzlich ausgezahlt bekommt. Dies können höchstens 800 Euro sein. Die Zinsen solcher Studienkredite sind meist wesentlich niedriger als die Zinsen bei einem normalen Privatkredit. Nach Vollendung der Schule und dem Erhalt der Fachhochschulreife hat der Schüler dann zwölf Monate Zeit, bis er die erste Rate des Kredits zurückzahlen muss. Innerhalb von zwölf Jahren muss dann der Kredit vollständig zurückgezahlt sein.