Kreditkarte für Studenten

Freiberufliche Tätigkeit nach den Studium

Donnerstag, 13. Oktober 2011 um 10:46 Uhr

Wer sich für ein Studium entschieden hat, der sucht sich in den meisten Fällen wohl das Fach aus, welches ihn am meisten interessiert. Nun gibt es allerdings auch Fächer, nach denen sich selbst mit einem guten Studienabschluss nur schwer eine Anstellung finden lässt. Dazu zählt zum Beispiel das Studium zum Übersetzer oder Journalisten. Nun hilft in vielen Fällen nur noch, sich auf die eigenen beruflichen Beine zu stellen. Wie? Indem die Freiberuflichkeit angemeldet wird. Ist dieser Schritt getan, können die ersten Aufträge bearbeitet werden. Für die Auszahlung der Honorare kommt die Variante in bar wohl kaum in Frage, heutzutage werden die Zahlungen in der Regel über das Konto des Freiberuflers abgewickelt. Ein solches einzurichten ist schon allein aus dem Grunde empfehlenswert, weil sich so private und berufliche Einnahmen und Ausgaben besser trennen lassen. Es ist allerdings dann auch darauf zu achten, dass das Geschäftskonto auf Dauer ein solches bleibt und keine Vermischung mit Privatausgaben vorgenommen wird.

Kreditkarte in Kombination mit Girokonto

Viele Banken bieten eine Kreditkarte zum Girokonto an. Diese kann übrigens schon an Studenten ausgehändigt werden, hier ist aber meist Voraussetzung, dass ein regelmäßiges Einkommen aus einer Anstellung nachgewiesen werden kann, das dann auch noch eine gewisse Höhe haben muss. Da das nicht in jedem Fall möglich ist, kommt der tatsächliche Erhalt der Kreditkarte meist erst für diejenigen in Betracht, die mit dem Studium bereits fertig sind und eigene Einnahmen verzeichnen können.

Die Finanzen als Freiberufler im Bankgespräch klären

Viele Banken sehen ein Bankgespräch mit dem Freiberufler als Voraussetzung für die Eröffnung eines Girokontos, weil sie bestimmte Bedingungen an die Vergabe des Kontos knüpfen – etwa ein Geldeingang in bestimmter Mindesthöhe pro Monat. Doch vor allem, wenn es um eine Kreditkarte geht, ist ein Bankgespräch meist unabwendbar. Wenn eine echte Kreditkarte beantragt wird, also eine mit einem Verfügungsrahmen und keine Prepaidkarte, die nur auf Guthabenbasis funktioniert, sollte auch ein Businessplan vorgelegt werden. So kann der Berater bei der Bank erkennen, wie das Geschäft des Freiberuflers oder Selbstständigen in Zukunft laufen könnte und dass es sich hier um einen geeigneten Bankpartner handelt. Dann sollte auch die Vergabe der Kreditkarte kein Problem mehr sein.