Kreditkarte für Studenten

Zinsen sparen

Wenn ein Student regelmäßiges Einkommen nachweisen kann, das eine entsprechende Höhe hat, dann steht bei den meisten Banken auch dem Vorteil nichts im Wege, sich einen Überziehungsrahmen auf der Kreditkarte einräumen zu lassen. Das wäre natürlich auch möglich, wenn beispielsweise ein Elternteil im Kreditkartenkonto mit eingetragen ist oder eine Bürgschaft für einen möglichen Kreditrahmen übernimmt. Und gerade bei Studenten kann der Finanzbedarf ganz kurzfristig in die Höhe schnellen. Da verlangt vielleicht der neue Professor Fachbücher, die nicht ganz billig im Buchhandel bestellt werden müssen. Dem nächsten Studenten geht das Notebook kaputt. Ohne Zugang zum Internet hat man als Student im 21. Jahrhundert bei der Erledigung eigener Studien und Hausarbeiten keine besonders guten Karten. Deshalb muss meistens schnell Ersatz für irreparabel defekte Technik her.

Wann Überziehungsrahmen nutzen und wann auf Kredit umschulden?

Student rechnet die ersparten Zinsen ausWer weiß, dass er die Teile des Überziehungsrahmens, die er für die Ersatzanschaffungen auslasten musste, schnell wieder ausgleichen kann, für den lohnt sich die Umschuldung auf einen klassischen Ratenkredit meistens nicht. Wer aber längerfristig an den Ausgaben „zu knabbern“ hat, für den ist in der Regel ein traditioneller Kredit günstiger. Der Grund ist ganz einfach. Der Überziehungsrahmen auf der Kreditkarte ist – genau wie der Dispositionskredit zum Girokonto – zumeist mit hohen Zinsen belastet. Diese Zusatzausgaben lassen sich deutlich reduzieren, wenn man eine Umschuldung auf einen Kredit vornimmt. In den meisten Fällen dürfte es für den Studenten die beste Wahl sein, die Eltern den Kredit aufnehmen zu lassen. Sie haben einen höheren Verdienst und bekommen bei einem bonitätsabhängigen Zinssatz die besseren Konditionen angeboten. Ansonsten hätte man als Student auch die Möglichkeit, sich nach einem geförderten Kredit umzuschauen.

Welche Kredite sollte man für eine Umschuldung bevorzugen?

Die Kreditkarte für Studenten ist eine gute Sache, was die kleinen Boni betrifft, die man bei der Bezahlung mit der Kreditkarte mitnehmen kann. Dafür gibt es heute die unterschiedlichsten Modelle, die von Bonusmeilen für Flüge über Sofortgutschriften beim Tanken bis hin zum Sammeln von Punkten zum Eintauschen in Sachpreise reichen. Aber bei der reinen Kreditfunktion sollte man zum kühlen Rechner werden. Und genau der stellt meistens bei einer genaueren Prüfung fest, dass die Konsumkredite eine gute Sache für eine Umschuldung sind. Bei einigen Anbietern sind schon Beträge ab 500 Euro zu bekommen. Nach oben liegen die Grenzen aktuell bei 100.000 Euro, was aber für den Studenten kaum in Frage kommen dürfte. Verdient sich der Student seinen Lebensunterhalt durch eine abhängige Beschäftigung selbst, dann kann er den Kredit auch selbst beantragen. Da beim Studenten das Einkommen nicht allzu hoch und damit auch die Bonität nicht besonders gut sein dürfte, sollte das Augenmerk vor allem den Krediten gelten, die für alle Kunden einen einheitlichen Zinssatz zu bieten haben. Als Faustregel für den Vergleich sollte gelten: Immer die Gesamtkosten der Finanzierung gegenüber stellen!